Vorneweg: 6 Gespanne haben sich zur Teilnahme an der Schweißprüfung angemeldet. Am Prüfungstag sind davon 2 Gespanne erschienen. Leider nimmt dieses respektlose Verhalten den Organisatoren, Richtern und Prüfungsleitern gegenüber bereits seit einiger Zeit immer mehr zu – nicht nur in unserer Sektion. Jeder Jäger, der seinen Dackel für den jagdlichen Einsatz ausbildet und die Leistungsnachweise für den Einsatz im Revier absolviert, sollte sich bewusst sein, dass mit der Entscheidung zur Jagdausübung und dem Führen eines Jagdhundes die Bereitschaft, ein hohes Maß an Disziplin und Verantwortung zu übernehmen, vorhanden sein sollte.
Prüfungsleiterin bei der Schweiß war Dr. Stefanie Grün, beim Wassertest übernahm Stephan Jehle die Prüfungsleitung. Obfrau bei der Schweißprüfung war Roswitha Eckstein, als Richter begleiteten sie Reinhold Meyer und Verbandsrichter-Anwärter Stephan Jehle.
Jürgen Reinhart fungierte als Obmann beim Wassertest und wurde assistiert von der Richterin Dr. Stefanie Grün.

Richter und Prüfungsleiterin bei der Schweiß (v.l.n.r.): Roswitha Eckstein, Reinhold Meyer, Jürgen Reinhart und Dr. Stefanie Grün.
Nun aber zu den erfreulicheren Nachrichten: 2 Gespanne, davon eines auf der Fährtenschuh-Fährte, haben sich der Schweißprüfung gestellt. Bei herrlichem Wetter und ohne Zeitdruck konnten wir die Prüfungsformalien während eines ersten Frühstücks erledigen. Danach ging es für das erste Gespann mit den Richtern und Prüfungsleiter ins Revier zur Fährtenschuhprüfung. Glücklich am Stück angekommen ertönte das Signal „Reh tot“. Auch das zweite Gespann kam anschließend auf der 1000 Meter Schweißfährte ans Stück, so dass auch hier das Stück verblasen werden konnte.

Zurück zu unserem Aufenthaltsort an der Bocksberghütte konnten sich die nun sichtlich entspannten Hundeführer bei einer kleinen Brotzeit zusammen mit den Richtern stärken.
Zwischenzeitlich sind die beiden Hundeführer, welche mit ihren Hunden den Wassertest absolvieren wollen, ebenfalls eingetroffen. Mit den beiden Richtern und dem Prüfungsleiter für den Wassertest noch schnell die Formalien erledigen, dann geht es auch schon wieder los zum Wasser. Voller Begeisterung nehmen beide Hunde sofort das kühle Nass an und bringen die Ente zu ihren Führen.

Yoshi vom Schwarzwaldrand bringt seiner Führerin Kathy Kopp voller Stolz die Ente aus dem Wasser.
An der Bocksberghütte lassen dann alle Hundeführer gemeinsam den erfolgreichen Prüfungstag bei einer ordentlichen Brotzeit, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen ausklingen, während die Richter ihre Schreibarbeiten erledigen. Dann endlich: alle versammeln zur Ergebnisverkündung. Die Führer erhalten ihre Urkunde und Medaille als Lohn für ihre Arbeit mit ihrem Hund. Nach einigen Worten der Richter und Prüfungsleiter sind die Prüfungen beendet und die Teilnehmer treten entspannt die Heimreise an.
Die Ergebnisse:
SchwhK:
Berti vom Hof am Beverbach FCI
67 Pkt. 3. Pr.
Fü: Tim David Taubenberger
SchwhKF:
Albert vom Hof Härter
75 Pkt. 2. Pr.
Fü: Jonathan Fibich
Wa.T.:
Yoshi vom Schwarzwaldrand
32 Pkt. – bestanden
Fü: Kathy Kopp
Bautz vom Fanggrund FCI
32 Pkt. – bestanden
Fü: Michael Schneider






